Michael Saylor ist weiter im Bitcoin Kaufrausch

Der Erfolg von Bitcoin beruht auch auf seiner begrenzten Verfügbarkeit und Dezentralisierung. Doch diese gerät vonseiten eines einzigen Investors unter Druck. Michael Saylor und sein Unternehmen Strategy kaufen weiterhin ungebremst ein.
Kein Stopp bei Zukäufen
Der Softwarehersteller hat sich längst vom IT-Produzenten zum Digital Asset Treasury gewandelt und so ein neues Geschäftsmodell begründet. Unternehmen, die so lange Bitcoin oder andere Kryptowährungen in ihre Bilanz schaufeln, bis deren Wert jenen des eigentlichen Geschäftsmodells übersteigt, haben zahlreiche Nachahmer gefunden.
Strategy bildet dabei jedoch eine Ausnahme. Der Bitcoin-Sammler unter den Unternehmen kontrolliert schon jetzt 3,4 Prozent aller Bitcoin und ist offenbar nicht gewillt, auf die Bremse zu treten.
Weitere $264 Millionen ausgegeben
Gründer Michael Saylor hält unbeirrt an seiner Strategie fest. Daran können auch die volatilen Kurse von BTC nichts ändern. Seit dem Herbst vergangenen Jahres fährt der Bitcoin Kurs Achterbahn, ein Ende ist angesichts der letzten Entwicklungen in den USA nicht absehbar.

Doch Michael Saylor lässt sich nicht beeindrucken und will weiterhin Bitcoin kaufen. Schon Mitte Januar griff Strategy auf dem Markt beherzt zu und verleibte sich Bitcoin im Wert von $2,1 Milliarden ein. Jetzt legte das Unternehmen nach und kaufte weiter BTC für $264 Millionen.
Geschäftsmodell in Gefahr?
Damit stieg die Gesamtmenge auf 712.647 Bitcoin. Diese repräsentieren einen Wert von $62,976 Milliarden. Mit einem Geschäftsmodell basierend auf Eigenkapital, Vorzugsaktien und Wandelanleihen, mobilisiert Strategy das Kapital, um seine Käufe zu finanzieren.
Das sorgt angesichts sinkender Kurse für Nervosität an den Märkten. Analysen sehen die Gefahr, dass der Gesamtwert von Strategy dauerhaft unter jenem seiner Bitcoin-Bestände bleibt und damit eine Refinanzierung der Schulden erschwert.
Bitcoin Hyper als Lösung für die Erweiterung?
Michael Saylor selbst sieht die einzige Gefahr in einer Protokolländerung von Bitcoin und steht damit in krassem Gegensatz zu vielen Experten, die eine Weiterentwicklung von BTC fordern. In diese Lücke stößt aktuell der neue Token Bitcoin Hyper.

Er möchte Bitcoins Rolle neu definieren. Weg vom reinen Wertspeicher, hin zu einem Instrument, das auch für dezentrale Finanzanwendungen eingesetzt werden kann. Das soll mithilfe einer Bridge zu Solana gelingen. Mit diesem Hilfsmittel möchte Bitcoin Hyper den Bitcoin-Investoren die Chance geben, ihre BTC sinnvoll einzusetzen.
Wie gut diese Idee ankommt, beweist der Bitcoin Hyper Presale, der bereits mehr als $31 Millionen eingesammelt hat, um Bitcoin Hyper an den Start zu bringen.
