Clearstream der Deutschen Börse führt 2025 Krypto-Verwahrungsdienste für Institutionen ein

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Clearstream kündigte am Dienstag an, dass es zunächst Bitcoin und Ethereum unterstützen und 2.500 institutionellen Kunden seine Dienste anbieten wird.
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Martin SchwarzVerified
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Martin Schwarz hat einen MSc. in Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt auf asymetrische Kryptographie und M2M-Kommunikation. Er ist seit 2015 im Bereich Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs und seit...

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Die Post-Trade-Einheit der Deutschen Börse, Clearstream, wird im Jahr 2025 Abwicklungs- und Verwahrungsdienste für Kryptowährungen für institutionelle Kunden einführen. Dies ist ein bedeutender Schritt eines großen europäischen Finanzunternehmens in die Infrastruktur für digitale Vermögenswerte.

Laut einem Bericht von Bloomberg vom 11. März kündigte Clearstream am Dienstag an, dass es zunächst Bitcoin und Ethereum unterstützen und 2.500 institutionellen Kunden Dienstleistungen anbieten wird.

Die Plattform wird ihre Tochtergesellschaft Crypto Finance, die sich mehrheitlich in ihrem Besitz befindet, als Unterverwahrer für digitale Assets einsetzen.

Clearstream strebt Expansion in Staking, Lending und weitere Krypto-Dienste an

Clearstream plant, sein Angebot im Laufe der Zeit um weitere Kryptowährungen, Staking, Lending und Brokerage-Dienstleistungen zu erweitern.

„Mit diesem Angebot schaffen wir einen One-Stop-Shop rund um Verwahrung, Brokerage und Abwicklung“, sagte Jens Hachmeister, Head of Issuer Services and New Digital Markets bei Clearstream.

Er fügte hinzu, dass der Schritt es dem Unternehmen schließlich ermöglichen wird, auch Dienstleistungen für Stablecoins und tokenisierte Wertpapiere anzubieten.

Traditionelle Finanzunternehmen haben ihr Engagement im Bereich digitaler Assets erhöht, da in Regionen wie der Europäischen Union, Singapur und den Vereinigten Arabischen Emiraten immer mehr Klarheit über die Regulierung herrscht.

https://x.com/esatoshiclub/status/1899370665133723970

Das EU-Regelwerk Markets in Crypto-Assets (MiCA), das letztes Jahr in Kraft getreten ist, hat Banken und Finanzinstituten den Weg geebnet, Kryptowährungen in ihre Dienstleistungen zu integrieren.

Der spanische Bankenriese BBVA SA beispielsweise hat vor kurzem die behördliche Genehmigung erhalten, den Kryptohandel für Privatkunden einzuführen, was einen breiteren Trend zur Übernahme durch institutionelle Kunden widerspiegelt.

Als eines der größten europäischen Clearinghäuser verwaltet Clearstream derzeit 20 Milliarden Euro (21,7 Milliarden US-Dollar) an Assets, die ab Januar 2024 verwahrt werden.

Der Zentralverwahrer des Unternehmens wird seinen Kunden den Zugang zu seinen Krypto-Verwahrungs- und Abwicklungsdienstleistungen über ihre bestehenden Clearstream Banking SA-Konten ermöglichen.

Laut Stijn Vander Straeten, CEO von Crypto Finance, begannen die Planungen für das Kryptoangebot vor etwa einem Jahr, als die Nachfrage noch relativ gering war.

Seitdem ist das Interesse der institutionellen Anleger jedoch sprunghaft angestiegen, insbesondere nach der Einführung von MiCA.

„Es gibt eine sehr hohe Nachfrage nach Krypto-Unterstützung von internationalen Bankkunden“, sagte Vander Straeten.

Er betonte, dass viele große Finanzinstitute bis zu 5 Millionen Euro für den Aufbau interner Krypto-Teams ausgeben, während sie mit dem Service von Clearstream eine konforme Lösung ohne zusätzliche Kosten erhalten.

Deutsche Boerse erweitert Krypto-Angebot

Letztes Jahr erteilte die deutsche Finanzaufsicht BaFin vier Lizenzen an Crypto Finance, ein von der Deutschen Börse betriebenes Unternehmen.

Daraufhin startete die deutsche Börse im März eine regulierte Spot-Plattform für Krypto-Assets, die sich an institutionelle Kunden richtet.

Damals erklärte die Deutsche Börse, dass die Plattform mit dem Namen Deutsche Börse Digital Exchange (DBDX) ein vollständig reguliertes Ökosystem für den Handel, die Abwicklung und die Verwahrung von Krypto Assets bieten würde.

Im Juli notierte das Unternehmen auch das börsengehandelte Produkt (ETP) Bitcoin Macro auf der Xetra-Plattform der Deutschen Börse.

Das ETP passt sein Bitcoin-Engagement auf der Grundlage makroökonomischer Faktoren an und wird unter dem Tickersymbol „BMAC“ mit einer Gesamtkostenquote von 2,00% gehandelt.

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