{"id":203234,"date":"2026-09-29T12:20:00","date_gmt":"2026-09-29T11:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/cryptonews.com\/de\/news\/stablecoin-zahlungen-citi-coinbase\/"},"modified":"2026-09-29T12:20:00","modified_gmt":"2026-09-29T11:20:00","slug":"stablecoin-zahlungen-citi-coinbase","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cryptonews.com\/de\/news\/stablecoin-zahlungen-citi-coinbase\/","title":{"rendered":"Unternehmen akzeptieren Stablecoins ohne eigene Krypto-Infrastruktur"},"content":{"rendered":"
Citigroup und Coinbase<\/strong> bauen ihre Zusammenarbeit im Bereich Stablecoin-Zahlungen f\u00fcr Unternehmenskunden aus. Firmen sollen k\u00fcnftig Stablecoin-Zahlungen entgegennehmen k\u00f6nnen, ohne selbst Krypto-Infrastruktur oder Stablecoin-Best\u00e4nde zu verwalten, w\u00e4hrend Coinbase die Konvertierung \u00fcbernimmt und Citi die Abwicklung in Fiat als Bank of Record durchf\u00fchrt.<\/p> Die erweiterte Partnerschaft besteht aus zwei konkreten Bausteinen. \u00dcber Spring by Citi k\u00f6nnen institutionelle Kunden k\u00fcnftig Stablecoin-Zahlungen direkt am Checkout akzeptieren. Coinbase Payments stellt dabei die Zahlungsinfrastruktur bereit und wandelt eingehende Stablecoins automatisch in Fiat-W\u00e4hrung um, w\u00e4hrend Citi die Betr\u00e4ge als Bank of Record abwickelt. H\u00e4ndler m\u00fcssen die digitalen Verm\u00f6genswerte dadurch zu keinem Zeitpunkt selbst halten oder verwalten.<\/p> Parallel dazu nutzt Coinbase Citis Virtual Account Wallet, um sogenannte Coinbase Virtual Accounts anzubieten. Diese Konten funktionieren \u00e4hnlich wie klassische Bankkonten und erm\u00f6glichen es Unternehmen, Geld zu empfangen, zu halten und zu \u00fcbertragen. Eingehendes Fiat-Geld kann dabei automatisch in Stablecoins umgewandelt werden. Der Start erfolgt zun\u00e4chst in den Vereinigten Staaten, weitere institutionelle Zahlungsfunktionen sollen in den kommenden Monaten folgen.<\/p> Die Rollenaufteilung zwischen beiden Unternehmen bleibt klar getrennt. Citi liefert die regulierte Banking-Infrastruktur, auf der die Virtual Accounts laufen, w\u00e4hrend Coinbase die Digital-Asset-Ebene und die Stablecoin-Konvertierung verantwortet. F\u00fcr Unternehmen bedeutet das, dass sie digitale Zahlungen annehmen k\u00f6nnen, ohne ihre bestehenden Fiat-Abwicklungsprozesse ver\u00e4ndern zu m\u00fcssen – ein Muster, das sich auch bei der Einbindung tokenisierter Werte in regulierte Bankprozesse<\/a> \u00fcber Swift und IBM-Ledger zeigt.<\/p> Citi treibt daneben ein eigenes tokenisiertes Zahlungssystem f\u00fcr Unternehmenskunden voran und hat seinen blockchainbasierten Token-Service bereits in Japan und den Vereinigten Arabischen Emiraten eingef\u00fchrt. Die Coinbase-Partnerschaft f\u00fcgt sich damit in eine breitere Strategie ein, bei der die Bank digitale Abwicklungsschienen neben ihre klassischen Zahlungsnetzwerke stellt.<\/p> Debopama Sen, Citis Head of Payments, beschreibt das Ziel der Bank sinngem\u00e4\u00df als Unterst\u00fctzung von Zahlungsinfrastruktur \u00fcber traditionelle und digitale Netzwerke hinweg, mit dem Anspruch, ein nahtloses und interoperables System zu schaffen. Alec Lovett, bei Coinbase f\u00fcr Infrastructure Product zust\u00e4ndig, ordnet die L\u00f6sung als schnelle und konforme Verbindung zwischen Fiat und Stablecoins f\u00fcr Unternehmen ein, bei der Nutzer k\u00fcnftig zwischen beiden Systemen wechseln k\u00f6nnen, ohne getrennte Zahlungs-Stacks bedienen zu m\u00fcssen.<\/p> Brett Tejpaul, Head of Coinbase Institutional, betont die Rollenverteilung aus seiner Sicht: Die Partnerschaft verbinde Coinbase-Kunden mit bankentauglicher Fiat-Infrastruktur, w\u00e4hrend Citi-Kunden Stablecoin-Zahlungen annehmen k\u00f6nnen, ohne eigene Krypto-Infrastruktur aufzubauen.<\/p> F\u00fcr institutionelle Kunden entsteht damit ein weiterer Weg, mit Stablecoins zu bezahlen und gleichzeitig die regulierte Fiat-Abwicklung \u00fcber eine Gro\u00dfbank beizubehalten. Der Start beschr\u00e4nkt sich zun\u00e4chst auf den US-Markt, weitere Funktionen sind f\u00fcr die kommenden Monate angek\u00fcndigt. \u00c4hnlich wie bei der j\u00fcngsten Einbindung von Stablecoin-Abwicklung in Kartenprogramme von SoFi und Mastercard<\/a> zeigt sich, dass etablierte Finanzinfrastruktur zunehmend als Br\u00fccke zwischen klassischem Zahlungsverkehr und Blockchain-Schienen dient.<\/p>Zwei Zahlungswege f\u00fcr institutionelle Kunden<\/strong><\/h2><\/span>
Bankinfrastruktur trifft digitale Verm\u00f6genswerte<\/strong><\/h2><\/span>

Die Aussagen der beteiligten Unternehmen<\/strong><\/h2><\/span>
N\u00e4chster Schritt f\u00fcr institutionelle Stablecoin-Zahlungen<\/strong><\/h2><\/span>