{"id":198796,"date":"2026-07-17T21:19:58","date_gmt":"2026-07-17T20:19:58","guid":{"rendered":"https:\/\/cryptonews.com\/de\/?p=198796"},"modified":"2026-07-17T21:19:25","modified_gmt":"2026-07-17T20:19:25","slug":"entwickler-finden-bitcoin-quanten-loesung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cryptonews.com\/de\/news\/entwickler-finden-bitcoin-quanten-loesung\/","title":{"rendered":"Wird Bitcoin quantensicher? Top-Entwickler finden L\u00f6sung"},"content":{"rendered":"

Herausforderungen f\u00fcr Bitcoin. Das Netzwerk nutzt elliptische Kurvenkryptografie, um aus privaten Schl\u00fcsseln \u00f6ffentliche Schl\u00fcssel und digitale Signaturen abzuleiten. Klassische Computer k\u00f6nnen diesen Prozess praktisch nicht umkehren. Ein ausreichend leistungsf\u00e4higer, fehlerkorrigierter Quantencomputer k\u00f6nnte jedoch mit Shors Algorithmus aus einem sichtbaren \u00f6ffentlichen Schl\u00fcssel den zugeh\u00f6rigen privaten Schl\u00fcssel berechnen. Angreifer w\u00e4ren dann in der Lage, g\u00fcltige Signaturen zu erzeugen und betroffene Bitcoin zu \u00fcbertragen. Besonders gef\u00e4hrdet w\u00e4ren Adressen, deren \u00f6ffentliche Schl\u00fcssel bereits auf der Blockchain offengelegt wurden \u2013 etwa durch fr\u00fchere Ausgaben oder \u00e4ltere Adresstypen. Noch existiert kein Quantencomputer, der Bitcoins 256-Bit-Kryptografie brechen kann. <\/p>

Aktuelle Forschung zeigt jedoch, dass die theoretisch ben\u00f6tigten Ressourcen sinken. Deshalb arbeitet die Branche an quantenresistenten Signaturen, neuen Adresstypen und Migrationspl\u00e4nen. Das zentrale Problem: Nach einem erfolgreichen Quantenangriff k\u00f6nnte eine normale Signatur nicht mehr beweisen, wer der urspr\u00fcngliche Eigent\u00fcmer eines Wallets ist. Damit geht es nicht um Mining, sondern um die Sicherheit digitaler Eigentumsnachweise. <\/p>

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Project Eleven entwickelt neuen Eigentumsnachweis f\u00fcr Bitcoin<\/h2><\/span>

Project Eleven schl\u00e4gt deshalb einen alternativen Eigentumsnachweis vor, der nicht allein auf dem kompromittierbaren privaten Schl\u00fcssel einer einzelnen Bitcoin-Adresse basiert. Gemeinsam mit Jim Posen, einem Entwickler des Zero-Knowledge-Systems Binius, hat das Unternehmen einen postquantenf\u00e4higen Zero-Knowledge-Proof entwickelt. Nutzer sollen damit nachweisen k\u00f6nnen, dass sie geheimes Schl\u00fcsselmaterial aus einer h\u00f6heren Ebene ihres hierarchischen Wallets kennen und dass daraus \u00fcber den BIP-32-Ableitungspfad tats\u00e4chlich die betreffende Bitcoin-Adresse entstanden ist \u2013 ohne Seed, Parent-Key oder andere sensible Daten offenzulegen. <\/p>

Der entscheidende Unterschied liegt in der Struktur moderner Wallets. Bei BIP-32 werden zahlreiche Adressen aus \u00fcbergeordnetem Schl\u00fcsselmaterial abgeleitet. Ein Quantencomputer k\u00f6nnte k\u00fcnftig m\u00f6glicherweise den privaten Schl\u00fcssel einer bereits exponierten Adresse aus deren \u00f6ffentlichem Schl\u00fcssel berechnen. Er k\u00f6nnte jedoch nicht ohne Weiteres \u00fcber einen geh\u00e4rteten Ableitungsschritt zur\u00fcck zum \u00fcbergeordneten Schl\u00fcssel gelangen. Dort kommt HMAC-SHA512 zum Einsatz. Selbst Grovers Quantenalgorithmus reduziert die Sicherheit eines 256-Bit-Hashsystems theoretisch nur auf ungef\u00e4hr 128 Bit, was weiterhin als extrem aufwendig gilt. Der rechtm\u00e4\u00dfige Besitzer besitzt somit Wissen \u00fcber die Ableitungshierarchie, das ein Angreifer trotz gebrochenem Adressschl\u00fcssel nicht automatisch erh\u00e4lt. <\/p>

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\ud83d\udea8PROJECT ELEVEN UNVEILS POST-QUANTUM ZK PROOF FOR BITCOIN WALLET OWNERSHIP!

Project Eleven has released a new post-quantum zero-knowledge proof that lets
$BTC<\/a> holders prove they own a wallet by demonstrating knowledge of key material above their address in the BIP-32 derivation\u2026 pic.twitter.com\/5AKwwNDSip<\/a><\/p>— Crypto Banter (@crypto_banter) July 17, 2026<\/a><\/blockquote>