{"id":196436,"date":"2026-06-19T10:18:09","date_gmt":"2026-06-19T09:18:09","guid":{"rendered":"https:\/\/cryptonews.com\/de\/news\/morgan-stanley-eth-sol-etf-staking\/"},"modified":"2026-06-19T10:18:09","modified_gmt":"2026-06-19T09:18:09","slug":"morgan-stanley-eth-sol-etf-staking","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cryptonews.com\/de\/news\/morgan-stanley-eth-sol-etf-staking\/","title":{"rendered":"Morgan Stanley bringt Staking in SEC-registrierte ETH- und SOL-ETFs"},"content":{"rendered":"
Morgan Stanley steht kurz davor, mit zwei weiteren Spot-ETFs in den Kryptomarkt einzusteigen: Die S-1-Filings f\u00fcr einen Ethereum-ETF<\/strong> unter dem Ticker METH<\/strong> und einen Solana-ETF<\/strong> unter dem Ticker MSOL<\/strong> befinden sich nach j\u00fcngsten Amendments in der finalen Pr\u00fcfphase der US-Wertpapieraufsicht SEC. Bloomberg-ETF-Analyst Eric Balchunas<\/strong> wertet die j\u00fcngsten \u00dcberarbeitungen als starkes Signal daf\u00fcr, dass die Produkte kurz vor der Freigabe stehen.<\/p> Beide Trusts sind mit einer j\u00e4hrlichen Sponsor-Geb\u00fchr von 0,14 Prozent<\/strong> auf den Nettoinventarwert strukturiert – die Geb\u00fchr wird t\u00e4glich anteilig abgegrenzt. Was die Produkte von bestehenden Krypto-ETFs abhebt: Die Filings sehen explizit integriertes Staking<\/strong> vor. Ein Teil der gehaltenen ETH und SOL soll an zugelassene Validatoren delegiert werden, um On-Chain-Renditen zu erzielen, die die Betriebskosten des Trusts mindern sollen. Als Staking-Dienstleister werden in den Unterlagen Coinbase, Figment und Blockdaemon genannt, die bis zu f\u00fcnf Prozent der Staking-Ertr\u00e4ge erhalten.<\/p> Damit bringt Morgan Stanley erstmals Staking-Mechanik in ein SEC-registriertes Produkt – ein struktureller Schritt, der bislang regulatorisch als zu komplex galt. Genau hier liegt die eigentliche Signalwirkung: nicht der Ticker, sondern die Tatsache, dass die SEC diesen Ansatz offenbar nicht grunds\u00e4tzlich blockiert.<\/p> Die j\u00fcngsten \u00dcberarbeitungen vom Juni 2026 sind jeweils mindestens die zweite S-1-Revision f\u00fcr die ETH- und SOL-Produkte. Im Zulassungsverfahren nach dem US-amerikanischen Securities Act of 1933 folgt auf mehrere SEC-Kommentarrunden typischerweise eine sogenannte Effectiveness-Erkl\u00e4rung<\/strong> – die formelle Freigabe des Filings durch die SEC, nach der der Handel an einer B\u00f6rse wie der NYSE Arca aufgenommen werden kann. Ein konkretes Startdatum existiert noch nicht; eine zus\u00e4tzliche Exchange-Approval ist ebenfalls noch ausstehend.<\/p> Balchunas hatte dasselbe Muster bereits beim Morgan Stanley Bitcoin Trust (MBST)<\/strong> beschrieben: Amendment No. 4 bezeichnete er dort als wahrscheinlich letzte Revision vor der Freigabe. Der MBST wurde ebenfalls mit 0,14 Prozent Jahresgeb\u00fchr positioniert – ein Niveau, das Balchunas als bewussten Schachzug im laufenden Fee War<\/strong> unter ETF-Emittenten einordnet.<\/p> Besonders bemerkenswert ist das SOL-Produkt. Ein Spot-ETF auf Solana von einer Tier-1-Investmentbank, kombiniert mit Staking-Integration, geht \u00fcber ein rein passives Exposure hinaus und signalisiert, dass Morgan Stanley SOL als eigenst\u00e4ndige institutionelle Assetklasse bewertet. Die parallele institutionelle Bewegung rund um Solana<\/a> – von Moody’s-Ratings bis zur RWA-Integration auf dem Mainnet – verst\u00e4rkt diesen R\u00fcckenwind strukturell.<\/p> Die ETH- und SOL-ETFs sind Teil einer breiteren Strategie: Morgan Stanley plant f\u00fcr die zweite Jahresh\u00e4lfte 2026 auch eine Krypto-Custody-Bank<\/strong> sowie tokenisierten Aktienhandel auf dem firmeneigenen ATS (Alternative Trading System). Hinzu kommt der bereits laufende Roll-out von direktem BTC-, ETH- und SOL-Spot-Handel \u00fcber E*Trade<\/strong> f\u00fcr rund 8,6 Millionen Kunden zu 0,50 Prozent pro Trade.<\/p>0,14 % Geb\u00fchr, Staking inklusive<\/strong><\/h2><\/span>
Filing-Status und regulatorischer Fahrplan<\/strong><\/h2><\/span>
Solana als institutionelle Assetklasse<\/strong><\/h2><\/span>